
QR-Codes sind eine wunderbare Möglichkeit, mobilen InternetnutzerInnen Mehrwert zu bieten. Richtig eingesetzt!
Ich habe im eBook darauf verwiesen, aber ich stolpere in letzter Zeit so oft über das Thema, dass ich unbedingt auch drüber bloggen muss. Zuletzt habe ich mich beim Seminar mit den ErwachsenenbildnerInnen der Erzdiözese Wien mit den MitarbeiterInnen der Literarischen Kurse darüber unterhalten, dass das vielleicht eine interessante Möglichkeit wäre, eine hochwertige Printpublikation 2.0-ig aufzuwerten.
Und dann bin ich auf dieses amüsante Video zum Thema beim Angry Teddy gestossen. Ja, es gibt dabei auch einige Fallstricke. Logisches Denken ist schon gefragt, wenn jemand dabei sein will beim Hype ;-)
QR-Codes sind eine geniale Möglichkeit, Smartphone-BesitzerInnen zu weiterführenden Informationen weiterzuleiten. Verwendet werden sie an physischen Orten, in Printpublikationen, als Pickerl, auf unterschiedlichen Produkten, ... und stellen dort das "Fenster" in die virtuelle Welt dar. Mit einem QR-Codes Reader am Handy wird die Grafik gescannt (wer sowas nicht hat, einfach mal danach im App-Store nach "QR" suchen). Der QR-Code enthält Informationen und leitet dann automatisch weiter, im Normalfall zu einer App oder URL.
Dass das, was sich dahinter im Web versteckt, dann sinnhaftigerweise für die mobile Nutzung optimiert sein sollte, versteht sich von selbst (das ist aber sowieso immer notwendiger für Webangebote und entwickelt sich hoffentlich auch im kirchlichen Bereich bald zum Standard).
Mit Generatoren im Netz (zum Beispiel hier und hier) kann der Code einfach und kostenlos generiert werden. Vor dem Druck sollte unbedingt nochmal gecheckt werden, ob der Code auch wirklich funktioniert.
Inhaltlich eignen sich QR-Codes meiner Meinung nach in der Kirche überall dort, wo es Kommunikationsangebote gibt, die Menschen aus postmoderne Lebenswelten ansprechen. Diese sind es auch, die zumeist ein Smartphone haben und mit so etwas, was anzufangen wissen.
Das Bistum Essen nutzt so einen QR-Code um, um die Bistums App zu bewerben und hat auch tolle, christlich gebrandete Karterl zum Verteilen dafür produzieren lassen. Die Katholische Jugend Wien bietet im diesjährigen Programm (PDF) QR-Codes zu den Veranstaltungsankündigen an (hier gibt es irgendwann mal hier einen Erfahrungsbericht dazu).
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