
Gunter Dueck, bekannter Innovationsforscher, hielt am Zukunftskongress 2030 der evangelischen Kirche in Oldenburg einen aufschlussreichen Vortrag über die Kirche.
Gunter Dueck ist Mathematiker und Philosoph und war bis 2011 bei IBM im Bereich Strategiefragen und Cultural Change tätig. Allen ist sich mit den Auswirkungen der Internets auf die Gesellschaft beschäftigen, ist er kein Unbekannter.
Seine Überlegungen zur Zukunft der Kirche sind eine spannende "Außenperspektive". Er meint, Effizenz verwässere das Heilige und rät die Digital Natives zu Gott kommen zu lassen.
Der Vortrag ist im Blog von Gunter Dueck nachzulesen, doch besser - und unterhaltsamer - ist es das Video anzuschauen. (Danke, Peter Webhofer für den Tipp).
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Ach, der Herr Dueck! Man muss ihn mögen. Und ich mag ihn. Manchmal könnte er ein bisschen schneller aus den Puschen kommen, aber er gefällt sich auch ganz gern in seinem "Verstehn Sie?"-Redestil. Deshalb mal schnell ein paar Highlights:
- Den lokalen Bezug von Kirche wertschätzen: 12:25-13:40
- Kirche ist zu gerne zu appellativ: 21:50-22.22
- Und ab 27:40 geht's dann um "neue Formen" in der Kirche. Das meiste ist richtig gut. Was ich nicht mag: Ihm geht es um den Inhalt, nicht um die Form (so weit okay), er kommt dann aber zu dem Umkehrschluss, dass die Form beliebig ist, wenn der Inhalt stimmt (und hier widerspreche ich). Neue Forme nur, wenn sie wirklich gut sind. Und nicht weil "neu" sind, hip und trendy. Das kann schnell peinlich wirken.
Danke für das Video!