
Österreichs größte Jugendsozialaktion, 72 Stunden ohne Kompromiss, organisiert von der Katholischen Jugend und der youngCaritas, findet gerade live auch im Internet statt.
Bei 72 Stunden ohne Kompromiss engagierten sich 5000 Jugendliche in 400 Projekten für einen guten Zweck. Mittels einer interaktiven Projektlandkarte sind die Aktivitäten der Jugendlichen fast live mitzuverfolgen. Projektupdates landen per SMS und Mail dort. Mit Youtube verkoppelt ist die Sammlung von Statements der Jugendlichen. YouTube spielte auch schon im Vorfeld mit Projekt-Trailer und Projekt-Song eine wichtige Rolle.
Besonders viel spielt sich 72 Stunden ohne Kompromiss auf Facebook ab. Es gibt nicht nur eine Facebook-Page, auf der gerade fast minütlich Fotos aus dem Projekten eintrudeln und viel kommentiert wird, sondern auch eine Suchen & Finden-Page mittels deren die Projekte beispielsweise bei der Suche nach Material unterstützt werden.
Mir fällt auf, dass die Inhalte auf Facebook ganz viel geteilt werden. Das tun natürlich die beteiligten Jugendlichen und die Organisationen, aber durchaus auch andere Menschen, die das Projekt unterstützen möchten. Manchmal habe ich fast den Eindruck, dass mein halber Facebook-Stream orange ist.
Von 72 Stunden ohne Kompromiss lässt sich für andere Bereiche der Kirche viel lernen, wie heutzutage Events auch im Internet inszeniert werden. Entscheidend dabei ist wohl, dass hier bewusst auf die Eigenaktivitäten der Beteiligten und ihr Netzwerk gesetzt wird. Viele persönliche Anknüpfungspunkte entstehen so. Eine tolle Sache!
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72 Stunden ohne Kompromiss
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